Stromkosten sparen
Stromfressern den Kampf ansagen
Sagen Sie "Energiefressern" den Kampf an ...und freuen Sie sich über sinkende Kosten und eine dankbare Umwelt. Unser Kundenservice-Team berät Sie gern auch individuell und leiht Ihnen zum Aufstöbern von Energiefressern kostenlos ein Verbrauchs-Messgerät.
Wenn Geräte wie Dimmschalter oder Netzteile warm werden, fließt Strom. Die Faustregel: Ein handwarmes Gerät "zieht" immer 5 Watt Strom – das macht rund 9 Euro im Jahr aus.
Achten Sie bei der Neuanschaffung von Haushaltsgeräten auf die Energie-Effizienz-Klasse (EEK) und wählen möglichst eines mit dem niedrigsten Energieverbrauch (mindestens A, besser A+ oder A++). Pro 0,1 kWh, die ein Gerät täglich weniger verbraucht, lohnen sich Mehrausgaben beim Kauf von bis zu 75 Euro.
Geräte der Energieeffizienzklasse A machen sich langfristig durch die Energieeinsparung bezahlt, selbst wenn andere Energieeffizienzklassen mit vermeintlich günstigeren Kaufpreisen locken. Für Kühl- und Gefriergeräte existieren zusätzlich die Klassen A+ und A++. Diese Geräte verbrauchen
25 bis 45 Prozent weniger Energie als vergleichbare Kühl- und Gefriergeräte der Klasse A.
Mehr Licht für weniger Energie
Herkömmliche Glühlampen wandeln nur rund 5 Prozent der eingesetzten Energie in Licht um, der Rest wird als Wärme abgegeben. Energiesparlampen verbrauchen bei gleicher Lichtleistung etwa 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen und haben eine acht- bis zehnmal so lange Lebensdauer. Die etwas höheren Anschaffungskosten für die Energiesparlampe im Vergleich zur konventionellen „Glühbirne“ rechnen sich schon nach rund 1.000 Benutzungsstunden.
Absolute Stromfresser sind Halogenstandleuchten, deren Trafos nicht mit dem Lichtschalter ausgestellt werden können. Das können Sie am ständig warmen Netzteil erkennen. Setzen Sie diese Lampen nur zur gezielten Objektbeleuchtung ein.
Stand-by-Verluste vermeiden
Stand-by-Stromverluste können in einem typischen Haushalt pro Jahr Kosten von bis zu 90 Euro verursachen.
Vorschaltgeräte helfen sparen. Sogenannte "Power Safer" schalten automatisch Geräte ab, die sich im Stand-by befinden. Es gibt sie angepasst für verschiedene Geräte wie Fax, Computer oder Unterhaltungselektronik. Sie kosten von 15 bis 45 Euro.
Stellen Sie den Bildschirmschoner Ihres Computers so ein, dass er nach fünf Minuten Arbeitspause startet und der Monitor nach 15 Minuten in eine Wartestellung gebracht wird. So sparen Sie bis zu 90 Prozent Strom beim Bildschirm.
Ein sogenannter "Ökoschalter" bei neuen Fernseh- und Videogeräten schaltet im Stand-by-Betrieb auf unter 1 Watt zurück oder komplett aus.
Elektrische Geräte gehören an eine schaltbare Steckerleiste. So können Sie die "Stromfresser" per Knopfdruck komplett vom Netz trennen.
Kochen und Backen mit Köpfchen
Wählen Sie die Größe Ihres Kochgeschirrs passend zum Durchmesser der Kochstelle aus. Bei zu kleinen Kochtöpfen auf einer großen Herdplatte gehen bis 20 Prozent Wärme verloren. Benutzen Sie immer gut schließende Topf- oder Pfannendeckel. Undichte oder gar keine Deckel können den Energiebedarf beim Kochen verdreifachen. Im Vergleich zu einem gewölbten Boden spart der ebene Topf 15 Prozent Energie. Wer konsequent den Deckel auf dem Topf lässt, kann weitere 60 Prozent sparen.
Verwenden Sie beim Kochen möglichst wenig Flüssigkeit, das verkürzt die Zubereitungszeit Ihrer Speisen. Kochen mit einem Liter Wasser verbraucht im Vergleich zu einem Viertel Liter ganze 25 Prozent mehr Energie.
Nutzen Sie Druck-Kochtöpfe: So sparen Sie bis zu 50 Prozent Energie und Zeit.
Schalten Sie ruhig 5 Minuten vor Ende der Garzeit ab und nutzen Sie die Nachwärme.
Sparen Sie Strom, indem Sie den Wasserkocher beim Kochen mit einbeziehen – zum Beispiel für Spagettiwasser. Auch Eierkochen mit dem Eierkocher verbraucht vier Mal weniger Strom als auf dem Herd.
Lassen Sie spülen
Moderne Geschirrspüler benötigen heute nur noch gerade mal 12 Liter Wasser, um bis zu 14 Maßgedecke sauber zu spülen. Das ist etwa die Hälfte dessen, was beim Spülen per Hand verbraucht wird. So sparen Sie also nicht nur Wasser, sondern auch bis zu 50 Prozent Energie.
Kühlen mit System
Die Tür des Kühlschranks nur so kurz wie nötig öffnen, da eindringende warme Luft leicht zur Eisbildung und damit zur Erhöhung des Stromverbrauchs führt. Regelmäßig die Temperatureinstellung kontrollieren. Im Kühlschrank reichen 7°C vollkommen aus. Für Gefriergeräte reicht eine Temperatur von –18°C. Jedes Grad kühler kostet Sie 10 Prozent mehr Energie.
Kleine Spezialgeräte als große Energiesparer
Eine Kaffeemaschine liefert Ihnen den heiß geliebten Muntermacher energiesparender und bequemer als das Aufbrühen von Hand. Auch Eierkocher und Toaster gehen besonders sparsam mit Energie um. Geräte mit aufladbaren Batterien wenn möglich vermeiden.
Es muss nicht immer ganz heiß sein
Die Waschwirkung von Waschmitteln ist so gut, dass Kochwäsche auch bei 60°C sauber wird. Nutzen Sie die Füllmenge der Waschmaschine optimal aus und verzichten Sie bei normal verschmutzter Wäsche auf den Vorwaschgang. Wenn Sie zusätzlich Buntwäsche bei 30°C bis 40°C waschen, können Sie im Jahr ca. 200 Kilowattstunden Strom, 5.000 Liter Wasser und 16 Kilogramm Waschmittel sparen. Ein Warmwasseranschluss an der Waschmaschine und das Trocknen auf der Wäscheleine statt im Trockner tragen zum Energiesparen bei.
Besser Duschen als Baden
Die Energiekosten für ein Vollbad sind ungefähr drei Mal höher als für das Duschen. Ein Vier-Personen-Haushalt kann im Jahr leicht 150 Euro Energie- und Wasserkosten sparen, wenn öfter geduscht als gebadet wird.

