Rund 5,7 Millionen Euro investieren die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck in diesem Jahr in die sichere Energieversorgung von Jena. Dafür baut der lokale Energieversorger neue Netze und Anlagen für Gas, Strom und Fernwärme und hält bestehende Infrastruktur instand.
Allein in den Strombereich fließen rund 2,8 Millionen Euro. Das Geld wird unter anderem in die 10 kV-Kabelverlegung in Jena-Nord bis zur Paradiesbrücke, die Erschließung des Wohngebietes „Schöne Aussicht“ sowie „Göschwitzer Straße 20“ sowie in die Netzverstärkung in der Thomas-Mann-Straße investiert. Darüber hinaus setzen die Stadtwerke mehrere Trafostationen und Freileitungsmasten instand.
Rund 1,1 Millionen setzen die Stadtwerke in der Gassparte ein, um unter anderem im Wohngebiet „Schöne Aussicht“ 120 Wohnungen mit Gas zu versorgen. Auch in der Otto-Schott-Straße und in der Dresslerstraße werden neue Gasleitungen verlegt. In das Jenaer Fernwärmenetz fließen rund 1,8 Millionen Euro. Unter anderem stehen dafür die Instandsetzung der Sammelkanäle in Winzerla, der Einbau von Absperrarmaturen in der Sophienstraße zur Umsetzung eines Notversorgungskonzeptes sowie die grundhafte Erneuerung der Fernwärmeleitungen in der Neugasse auf dem Plan.
Seit ihrer Gründung 1991 investierten die Stadtwerke insgesamt 131 Millionen Euro in die Strom-, Gas- und Fernwärmenetze sowie die entsprechenden Anlagen in Jena und der Region. Zur Förderung der regionalen Wirtschaft, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, wenden die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck seit Jahren die "Thüringer Mittelstandsrichtlinie" an. Das heißt, dass Bauleistungen über das Jahresverzeichnis der Stadtwerke bis 50.000 Euro und Aufträge nach beschränkten Ausschreibungen bis 412.000 Euro an regionale Unternehmen vergeben werden.