Stadtwerke Energie Jena-Pößneck

Erneuerbare Energien

Vorbei sind die Zeiten, in denen bei „Bio“ jeder an Reformhaus und Birkenstock-Latschen dachte. Auch Energieversorger haben das Schlagwort für sich entdeckt. Biomasse ist ein wichtiger energiewirtschaftlicher Faktor geworden. Auch die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck setzen verstärkt auf erneuerbare Energien: 2007 gingen eine Biogasanlage in Jena und 2008 ein Biomasseheizkraftwerk (BMHKW) in Hermsdorf in Betrieb. 

Vor dem Hintergrund der weltweiten Verknappung von Öl und Gas wird es immer wichtiger, auf nachwachsende Rohstoffe zu setzen. Für uns von besonderer Bedeutung: umweltschonende Energieträger, die aus der Region kommen. Denn die Verbindung von Wirtschaftlichkeit, Schutz der Umwelt und regionaler Verbundenheit sind schon immer fest in unseren Unternehmenszielen verankert.

Energie aus Wald und Feld

Das BMHKW in Hermsdorf wird mit Holz und die Biogasanlage auf der Zentralen Kläranlage mit Energiepflanzen betrieben. Durch die neutrale Kohlendioxid-Bilanz bei der Energieproduktion leistet Biomasse einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz. Alle Rohstoffe wachsen im näheren Umfeld der Anlagen. Das kommt auch der regionalen Wirtschaft zu Gute. Im konkreten Fall können sich Agrargenossenschaften und Forstbetriebe der Region über neue Absatzmärkte freuen. Auf Grundlage des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gibt es eine garantierte Vergütung für Strom, der aus nachwachsenden Rohstoffen produziert wird.