Zahlungsprobleme

Zahlungsprobleme mit uns lösen
Zahlungsprobleme mit uns lösen

Grundsätzlich müssen Rechnungen und Abschläge immer pünktlich bezahlt werden. Sollten Sie jedoch in Zahlungsschwierigkeiten geraten: Scheuen Sie bitte nicht davor zurück, sich rechtzeitig bei uns zu melden.

Wir suchen gemeinsam mit Ihnen nach Möglichkeiten und sind bereit, Vereinbarungen über Ratenzahlungen mit Ihnen abzuschließen oder einen Vorkassenzähler einzubauen. Eine zusätzliche Hilfe ist unser enger Kontakt mit den Sozialämtern und den Jobcentern.

In Zahlungsverzug geraten Sie, wenn Sie Rechnungen und/oder Abschläge zu den von uns angegebenen Fälligkeiten nicht bezahlen. Wir müssen Ihnen dann Kosten für die Mahnung in Rechnung stellen.

Wenn unsere Außendienstmitarbeiter die Versorgung einstellen, fallen erhöhte Kosten an. In diesem Fall müssen wir Ihnen Sperr- und Entsperrgebühren von jeweils 80,00 Euro berechnen. Liegen die Voraussetzungen zur Versorgungseinstellung wiederholt vor und ist eine weitere Versorgung wirtschaftlich nicht zumutbar, behalten wir uns das Recht der Vertragskündigung vor. Das gerichtliche Mahnverfahren (Antrag auf einen Mahnbescheid oder Zahlungsklage) und die Übergabe unserer gerichtlich festgestellten Forderungen an ein Inkassobüro ist mit unnötigem Ärger und sehr hohen Kosten für Sie und uns verbunden. Dies lässt sich in den meisten Fällen vermeiden.

Bitte sprechen Sie uns rechtzeitig an. Wir finden sicher gern eine Lösung.


Stadtwerke helfen bei Schwierigkeiten:

Kundenservice
Kundenservice

Service-Telefon: 
03641 688-366 

Montag bis Freitag
8 - 18 Uhr

Servicecenter Öffnungszeiten

kundenservice@​stadtwerke-jena.de

Problem Nachzahlung

Wenden Sie sich bitte sofort an uns, bevor wir eine Mahnung schicken müssen, wenn Sie wegen einer hohen Nachzahlung aus der Jahresendabrechnung den geforderten Betrag nicht in einer Summe bezahlen können. Wir vereinbaren dann schriftlich mit Ihnen eine monatliche Ratenzahlung mit maximal 10 Raten bis zu Ihrer nächsten Abrechnung. Dazu leisten Sie eine Anzahlung von mindestens 25 Prozent des Rechnungsbetrages und erteilen uns sowohl für die Raten als auch die laufenden Abschlagszahlungen eine Einzugsermächtigung.

Problem 1. Mahnung

Warten Sie nicht die erste Mahnung ab, denn schon die ist gebührenpflichtig. Sie müssten in diesem Fall eine Anzahlung von 50 Prozent des geforderten Rechnungsbetrages leisten.

Problem Sperrung

Sie sind in Zahlungsverzug und nach angekündigtem Sperrtermin steht unser Außendienstmitarbeiter vor Ihrer Haustür. Selbst wenn Sie die Sperrung durch Zahlung der Schuld kurzfristig vorher abwenden, werden mindestens zusätzliche 75,00 Euro fällig. Nehmen Sie keine Zahlung vor, müssen wir Ihren Anschluss vom Netz trennen oder einen Vorkassenzähler einbauen. In diesem Fall ist eine Ratenzahlung nicht mehr möglich. Die Wiederaufnahme der Stromversorgung erfolgt erst nach Zahlung des gesamten Rückstandes einschließlich der Entsperrgebühren von 80,00 Euro (diese entfällt beim Einbau eines Vorkassenzählers). Eine erstmalige Aufladung des Vorkassenzählers in unseren Servicebüros kann nur erfolgen, wenn die gesamte Forderung bezahlt wurde.

Problem Klage

Trotz Mahnung und Sperrung haben Sie nicht gezahlt. Wir mussten deshalb das Verfahren des gerichtlichen Mahnwesens oder der Klage beschreiten. Diese titulierten Forderungen verjähren erst nach 30 Jahren. In der Regel geben wir unsere Forderungen mangels erfolgreicher Zahlungsvereinbarung zum Einzug an ein Inkassobüro. Die Kosten des Inkassobüros erhöhen die Gesamtforderung beträchtlich. Diese Kosten können Sie vermeiden, indem Sie mit uns doch noch den Weg einer Ratenvereinbarung treffen.

Also:

Es lohnt nicht, den Weg über Zahlungserinnerung, Mahnung, Sperr- und Entsperrgebühr oder ein gerichtliches Mahnverfahren zu gehen. Schnell entstehen hierfür zusätzliche Kosten von über 200,00 Euro.

Bitte sprechen Sie uns rechtzeitig an. Wir finden sicher gern eine Lösung.



P.S. - Noch ein besonderer Hinweis für Studierende:

Mitglieder von Wohnungsgemeinschaften, die sich bei uns anmelden, haften "gesamtschuldnerisch". Das heißt, jeder haftet für den anderen. Klären Sie also schon bei Einzug, wer wann welche Kosten übernimmt.