25.09.2017

Neuer Kessel im Heizkraftwerk Malzhaus


Die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck investieren in die sichere Fernwärmeversorgung von Pößneck. Das Heizkraftwerk im so genannten Malzhaus in der Pößnecker Straße des Friedens erhält einen neuen Heizkessel. Heute (25. September 2017) wurde der Heißwasserkessel in das Gebäude eingebracht. Im Rahmen der Baumaßnahme wird gleichzeitig die Steuer- und Regelungstechnik des Heizkraftwerkes erneuert. Bis Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Stadtwerke Energie investieren dabei rund 100.000 Euro.

„Der Austausch des Heizkessels erfolgt vorsorglich. Nach mehr als 20 Jahren Betrieb hat er das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht“, sagte Steffen Brandt aus dem Bereich Wärmestrategie der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck. „Wir wollen unsere Kunden sicher mit Fernwärme versorgen, deshalb tauschen wir die Anlage noch vor der Heizperiode aus, um keine Havarie im Winter zu riskieren.“ Während der Bauarbeiten erzeugt der zweite Kessel des Kraftwerkes, der bereits im Jahr 2012 erneuert wurde, ausreichend Wärme.

Die Arbeiten in dem Klinkerbau erfolgen unter anspruchsvollen Bedingungen. Um den Kessel einzusetzen, ist nicht nur ein großer Kran notwendig. Auch müssen Teile der Brüstung und ein Fenster aus dem Gebäude entfernt werden, damit der etwa drei Meter lange und zwei Meter hohe Kessel mit einem Fassungsvermögen von 700 Liter in das Gebäude hineingehoben werden kann.

Das ursprünglich 1996 errichtete Heizwerk im Pößnecker Malzhaus wurde 2006 um ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk erweitert. Die beiden Heißwasserkessel und das Blockheizkraftwerk erzeugen zusammen jährlich rund 2.500 Megawattstunden Wärme und 326 Megawattstunden Strom. Die Anlage versorgt verschiedene öffentliche Gebäude in der Pößnecker Innenstadt, darunter das Rathaus, die Stadtverwaltung und das Finanzamt, sowie etwa zehn Wohnhäuser mit Fernwärme.