Dezentrale Erzeugung

Der Wärmebezug der Stadtwerke Energie vom Heizkraftwerk Winzerla endet im Jahr 2024. Dazu kommt: Das Jenaer Fernwärmenetz ist inzwischen in einem Alter, in dem in den nächsten 5 bis 15 Jahren Investitionen im Millionenhöhe nötig wären, um es versorgungssicher zu halten. Nächster Fakt: Eine Stadtwerke-Studie hat ergeben, dass der Wärmebedarf in Jena bis zum Jahr 2050 um die Hälfte zurückgehen kann. Und nicht zuletzt: Alternative Technologien wie Erneuerbare Energien oder Mini-Blockheizkraftwerke werden die Wärmeversorgung immer stärker bestimmen und die Fernwärmeversorgung vor neue Herausforderungen stellen.

Was heißt das? Auf jeden Fall, dass alle bisherigen Ansichten über die Wärmeversorgung in Jena grundsätzlich hinterfragt werden müssen. Eine Erkenntnis gibt es schon jetzt: Der Wärmemarkt wird flexibler, also müssen wir es auch werden. Und das geht am besten mit dezentraler Erzeugung, also mit mehreren kleinen Kraftwerken an verschiedenen Standorten. Weil auch andere Städte und Stadtwerke vor denselben Veränderungen stehen, hat sich das Bundeswirtschaftsministerium entschieden, das Projekt "Integrales Energie- und Wärmekonzept für Jena 2050" mit rund 900.000 Euro zu fördern. Mit Unterstützung von Forschungseinrichtungen sollen aus unserem Projekt allgemeingültige Aussagen zur zukünftigen Wärmeversorgung in vergleichbaren Städten abgeleitet werden.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.eneff-stadt.info/de/waerme-und-kaeltenetze/projekt/details/integrales-energie-und-waermekonzept-jena-2050/

Frank Schöttke
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Frank Schöttke
Bereichsleiter Wärmestrategie

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