Dynamisch gesteuerte Wallboxen

Hausverwalter Rainer Raithel lässt 5 Wallboxen installieren

Immer mehr Eigentümer in und um Jena leisten sich den Komfort einer eigenen Wallbox zum Laden ihres E-Autos direkt am Haus. Als ersten Schritt bei solchen Überlegungen empfehlen die Stadtwerke Energie, den sogenannten E-Ladecheck zu beauftragen. Bei diesem werden vor Ort die Installationsmöglichkeiten durch Fachhandwerkspartner überprüft und eine umfangreiche Beratung durch unsere Elektromobilitätsexperten durchgeführt. Dass dabei auch gleich mehrere Wallboxen entstehen können, zeigt das Beispiel der Hausverwaltung Rainer Raithel.  

Für verschiedene Wohnungen im neuen Wohngebiet “Hausbergviertel” in Wenigenjena hat Rainer Raithel als Hausverwalter die Betreuung übernommen. Für die Wohnungseigentümergemeinschaft erledigt er alle Aufgaben, die sonst die Eigentümer selbst wahrnehmen müssten: So auch die Koordination und Bearbeitung von Eigentümeranfragen bezüglich eigener Ladeinfrastruktur. Rainer Raithel sagt: „In gleich fünf neuen Wohnungen in der Otto-Wagner-Straße kamen die Eigentümer auf mich zu, weil sie sich Lademöglichkeiten für Elektroautos wünschten. Da ich die Stadtwerke bereits kannte, habe ich mich auf deren Internetseite informiert und dort auch gleich den E-Ladecheck beauftragt.“ 

 

Bei einem „Fünferpack“ an Wallboxen verlief der E-Ladecheck entsprechend umfangreich. Die Herausforderung: Die Wohnungen sind alle in einem Gebäudekomplex untergebracht - also musste ein Weg gefunden werden, um das Hausstromnetz nicht zu überlasten, falls alle Bewohner gleichzeitig ihre Autos laden. Die Lösung der Stadtwerke Energie ist ein dynamisches Lastmanagement. Das intelligente System sorgt dafür, dass die dem Gebäude zur Verfügung stehende Leistung dynamisch auf Wallboxen und sonstige Verbraucher verteilt wird. Wenn also in den Wohnungen gerade viel Strom verbraucht wird, wird die Ladeleistung an den Wallboxen reduziert – und umgekehrt. Dennoch ist sichergestellt, dass an den Wallboxen kontinuierlich eine Mindestmenge Strom fließt. Also die perfekte Lösung für Rainer Raithel und seine Kunden in der Otto-Wagner-Straße.  

 

Nachdem der Auftrag erteilt war, ging es an die konkrete Planung und Umsetzung – eng begleitet von Stadtwerker Dennis Beyermann, der als direkter Ansprechpartner für alle Fragen und Belange um die neue Anlage zur Seite stand. Rainer Raithel: „Der Prozess war vielschichtig und selbst ich als alter Hase konnte einiges dabei lernen. Neben den Funktionsweisen verschiedener Typen von Wallboxen zeigten sich auch einige bauliche Herausforderungen: Unter anderem mussten wir drei Kernbohrungen in die Garagen vornehmen, um die benötigten Kabel zu verlegen.“  

 

Rund ein Vierteljahr nach Auftragserteilung war es dann soweit: Die Eigentümer in der Otto-Wagner-Straße konnten ihre Autos zum ersten Mal mit Strom aus den eigenen Wallboxen laden – sicher und dynamisch angesteuert über das Lastmanagement. Rainer Raithel sagt: „Mit der gefundenen Lösung sind meine Kunden absolut zufrieden. Und wenn sie zufrieden sind, bin ich es auch“.  

 

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