Gemeinwohl erneut ausgezeichnet: Jenaer Bäder erfolgreich rezertifiziert
Oct 6, 2026, 9:41:10 AM | Jenaer Bäder | Aktuelles, Pressemitteilungen
Schwimmen lernen, Sport treiben, Erholung finden oder gemeinsam Zeit verbringen: Die Jenaer Bäder sind weit mehr als Orte für Freizeit und Bewegung. Mit ihren Angeboten leisten sie einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Jena und der Region. Dafür ist das Unternehmen nun erneut als „Gemeinwohlorientierte Organisation“ zertifiziert worden.
Nach der Erstzertifizierung im Jahr 2024 bestätigt das Forum Gemeinwohl e. V. damit, dass die Jenaer Bäder ihren kommunalen Auftrag dauerhaft und konsequent am Nutzen für die Menschen ausrichten. Die Auszeichnung gilt für zwei Jahre und wird anschließend erneut überprüft.
Ausschlaggebend für die Rezertifizierung war insbesondere, dass der Gemeinwohlgedanke fest im Unternehmensalltag verankert ist. Die Prüfer würdigten unter anderem das Engagement für das Schwimmenlernen, die vielfältigen Angebote für Kinder, Familien, Senioren und Vereine sowie inklusive Veranstaltungen wie die Special Olympics. Positiv bewertet wurden außerdem der serviceorientierte Umgang mit den Gästen, Investitionen in die Zukunft der Bäder – darunter die umfassende Sanierung des GalaxSea – sowie eine Preisgestaltung, die möglichst vielen Menschen den Zugang zu den Angeboten ermöglicht.
Bernhard Dengel, Geschäftsführer der Jenaer Bäder und Freizeit: „Gemeinwohl ist für uns kein Schlagwort, sondern Maßstab für unser tägliches Handeln. Diesen Anspruch haben wir in einem strukturierten Managementsystem mit klaren Zielen, verlässlichen Prozessen und messbaren Kriterien verankert. Unsere Mitarbeitenden füllen ihn jeden Tag mit Leben. Dabei wollen wir möglichst vielen Menschen den Zugang zu unseren Angeboten ermöglichen – unabhängig von Alter oder Lebenssituation. Die Rezertifizierung bestätigt unseren Weg und ist Ansporn, diesen konsequent weiterzugehen.“
Der Auszeichnung ging ein umfassender Prüfprozess voraus. Gemeinsam mit externen Experten des Forums Gemeinwohl e. V. nahmen Führungskräfte und Mitarbeitende die Arbeit der Jenaer Bäder genau unter die Lupe. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie konsequent die Gemeinwohlorientierung im Unternehmen gelebt wird – von der strategischen Ausrichtung über interne Prozesse bis zum täglichen Arbeitsalltag.
Timo Meynhardt, Vorsitzender der Prüfungskommission des Forums Gemeinwohl e. V.: „Gemeinwohlorientierung bedeutet, gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliches Handeln dauerhaft miteinander zu verbinden. Die Jenaer Bäder haben im Zertifizierungsprozess gezeigt, dass ihnen dies gelingt – mit einem klaren Blick auf die Bedürfnisse der Menschen und einer langfristigen Perspektive für die Entwicklung ihrer Bäder. Dieses ausgewogene Verständnis hat uns besonders überzeugt.“
Die Rezertifizierung ergänzt weitere Auszeichnungen für die Jenaer Bäder. So erhielt das „Schwimmparadies Jena“ 2025 den bundesweiten Public Value Award der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen. Zudem wählten Hörerinnen und Hörer des Radiosenders LandesWelle Thüringen das Südbad im vergangenen Jahr zu einem der zehn beliebtesten Freibäder des Freistaats.
Hintergrund: Gemeinwohlorientierung
Gemeinwohlorientierte Organisationen übernehmen neben ihrer wirtschaftlichen Verantwortung auch Verantwortung für die Gesellschaft. Im Zertifizierungsverfahren des Forums Gemeinwohl e. V. wird geprüft, wie dieser Anspruch in Strategie, Unternehmensführung und Arbeitsalltag umgesetzt wird. Bewertet werden unter anderem soziale Teilhabe, Nachhaltigkeit, Transparenz sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Mitarbeitenden, Gästen und Partnern. Dazu gehören beispielsweise:
• faire und bezahlbare Angebote,
• Teilhabe für unterschiedliche Zielgruppen,
• nachhaltige Investitionen,
• ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen,
• Transparenz und Beteiligung und
• ein wertschätzender Umgang mit Gästen, Mitarbeitenden und Partnern.
Die Gemeinwohl-Zertifizierung ist eine Auszeichnung für das gesamte Team der Jenaer Bäder. Geschäftsführer Bernhard Dengel (2.v.li.) nahm die Urkunde gemeinsam mit Bereichsleiter Markus Nattermüller, Marketingleiterin Maria Onken und Pressesprecherin Tina Schnabel (v. li.) entgegen.