Neue Förderung macht Mehrfamilienhäuser fit für die Elektromobilität
07.05.2026, 14:03:27 | Stadtwerke Energie Jena-Pößneck | Aktuelles | Elektromobilität
Das eigene Elektroauto vor der Haustür laden – für viele Mieter bis heute keine Selbstverständlichkeit. Oft fehlen passende Anschlüsse, klare Konzepte oder wirtschaftliche Lösungen. Genau hier setzt die Bundesregierung mit einem neuen Förderprogramm an: Seit April unterstützt sie gezielt den Ausbau von Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern.
Für Wohnungseigentümer und Wohnungsunternehmen ist das eine gute Gelegenheit, jetzt die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Mobilität zu schaffen.
Eckpunkte der Förderung
Bis zu 2.000 Euro pro Stellplatz und insgesamt 500 Millionen Euro Fördermittel stehen bereit. Damit wird ein Thema, das lange als komplex und kostenintensiv galt, deutlich einfacher umsetzbar.
- Gefördert wird die komplette Infrastruktur – von der Leitungserschließung bis zum Netzanschluss.
- Voraussetzung: Mindestens sechs Ladepunkte umsetzen oder 20 Prozent der Stellplätze vorbereiten.
- Wichtig: Der Förderantrag muss vor Projektstart durch den Eigentümer gestellt werden.
Entscheidend ist das Gesamtsystem
Dennis Beyermann aus dem Elektromobilitätsteam der Stadtwerke Energie. „Die Förderung nimmt finanziell Druck aus dem Einstieg. Die eigentliche Herausforderung liegt aber im System dahinter: Wie viel Leistung steht am Standort zur Verfügung? Wie entwickelt sich der Bedarf in den nächsten Jahren? Und wie lässt sich die vorhandene Infrastruktur so aufbauen, dass sie mitwächst? Wer das von Anfang an richtig plant, vermeidet teure Nachrüstungen und schafft eine Lösung, die im Alltag dauerhaft funktioniert“
Denn im Mehrparteienhaus geht es nicht nur um einzelne Ladepunkte. Es geht um Netzanschluss, verfügbare Leistung, steigenden Bedarf und einen zuverlässigen Betrieb im Alltag.
Die Rolle der Stadtwerke
Die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck begleiten den Aufbau von Ladeinfrastruktur seit 2011 und bringen genau die Erfahrung mit, die es für solche Projekte braucht.
Unser Ansatz: nicht einzelne Ladepunkte, sondern funktionierende Lösungen:
- Prüfung der technischen Möglichkeiten vor Ort
- Integration ins Stromnetz
- Planung skalierbarer Infrastruktur
Betrieb und Abrechnung
Kurz gesagt: Wir machen aus der Förderung eine tragfähige und zukunftsfähige Lösung.
Drei Beispiele aus der Praxis
Dass das funktioniert, zeigen bereits umgesetzte Projekte:
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