Als das Jenaer Softwareunternehmen EQUIcon begann, den eigenen Fuhrpark schrittweise auf Elektrofahrzeuge umzustellen, war schnell klar: Zur Mobilitätswende im Unternehmen gehört auch die passende Ladeinfrastruktur. 

Gemeinsam mit den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck entstand am Unternehmensstandort im Gewerbegebiet Göschwitz eine Ladeinfrastruktur mit zwei Ladepunkten und dynamischem Lastmanagement. Heute laden dort Firmenfahrzeuge ebenso zuverlässig wie die privaten E-Autos einiger Mitarbeitender. Warum EQUIcon auf eine Lösung aus einer Hand setzt und wie sich diese im Arbeitsalltag bewährt, berichtet Geschäftsführer Ronny Arnold im Interview. 

Herr Arnold, warum haben Sie sich für eine eigene Ladeinfrastruktur entschieden? 

2021 hat bei uns eine neue Generation die Geschäftsführung übernommen. Wir wollten einige Themen bewusst weiterentwickeln, darunter auch die Mobilität im Unternehmen. Deshalb haben wir begonnen, unseren Fuhrpark schrittweise auf Elektrofahrzeuge umzustellen. Mit der Ladeinfrastruktur haben wir den nächsten logischen Schritt gemacht. Gleichzeitig schaffen wir damit einen echten Mehrwert für unsere Mitarbeitenden, die ihre Fahrzeuge nun unkompliziert während der Arbeitszeit laden können. 

Warum fiel die Wahl auf die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck? 

Wir arbeiten seit vielen Jahren mit den Stadtwerken zusammen. Strom, Fernwärme und weitere Dienstleistungen beziehen wir ganz bewusst von einem lokalen Partner. Auch ein Energieaudit haben wir bereits gemeinsam durchgeführt. Da war es naheliegend, die Stadtwerke auch bei diesem Projekt mit ins Boot zu holen. 

Sie haben sich für ein dynamisches Lastmanagement entschieden. Was war dafür ausschlaggebend? 

Wir entwickeln Software und betreiben eine entsprechend leistungsfähige technische Infrastruktur. Viele Rechner, Server und Klimaanlagen benötigen zuverlässig Strom. Deshalb mussten wir sicherstellen, dass das Laden der Fahrzeuge unseren laufenden Betrieb nicht beeinträchtigt. Das dynamische Lastmanagement sorgt dafür, dass die verfügbare Leistung immer optimal verteilt wird. So haben sowohl unsere Unternehmensinfrastruktur als auch die Fahrzeuge jederzeit die Energie, die sie benötigen. 

Wie haben Sie die Umsetzung des Projekts erlebt? 

Für mich war besonders wertvoll, dass wir einen festen Ansprechpartner hatten. Von der Anmeldung beim Netzbetreiber über die Abstimmungen mit den Handwerksunternehmen bis zu den notwendigen Formularen wurde alles koordiniert. So konnten wir uns ganz auf unser Kerngeschäft konzentrieren. 

Wie fällt Ihr Fazit nach den ersten Monaten aus? 

Sehr positiv. Die Ladeinfrastruktur wird regelmäßig genutzt und die Technik funktioniert zuverlässig. Unsere Firmenfahrzeuge laden dort ebenso wie die privaten Fahrzeuge einiger Mitarbeitender. Gerade Kolleginnen und Kollegen ohne eigene Lademöglichkeit zu Hause profitieren davon. Das Angebot wird sehr gut angenommen und hat sich schnell zu einem festen Bestandteil unseres Arbeitsalltags entwickelt. 

 

Zur EQUIcon Software GmbH

Die EQUIcon Software GmbH Jena wurde 1992 in Jena gegründet und beschäftigt heute rund 40 Mitarbeitende. Das Unternehmen entwickelt individuelle Softwarelösungen für technische Anwendungen, industrielle Steuerungen sowie die Logistik- und Speditionsbranche. Zum Kundenkreis zählen Unternehmen, die komplexe Prozesse zuverlässig und effizient digital steuern möchten. 
 

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