Ruheständler Michael Schmitt und seine Lebensgefährtin leben in einem Wohngebiet bei Apolda. Kurz nach der Wende kam er als Bankangestellter aus Heidelberg in die Region – heute ist Thüringen längst Heimat. Mit der Entscheidung für eine Photovoltaikanlage haben beide einen wichtigen Schritt in Richtung Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit gemacht. Wir haben Michael Schmitt besucht und ihm ein paar Fragen zu seiner PV-Anlage gestellt.

Was war Ihre Motivation für eine PV-Anlage?

Uns ging es vor allem um zwei Dinge: langfristig Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen. Ich habe mich drei Jahre mit dem Gedanken getragen. Als die Strompreise zuletzt durch den CO-Preis weiter gestiegen sind, war für mich klar: Jetzt gehen wir das Thema ernsthaft an.

Warum haben Sie sich für die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck entschieden?
Anfang 2025 haben wir insgesamt fünf Angebote eingeholt. Viele Anbieter waren sehr vertriebsorientiert – beim Preis klang vieles gut, aber fachlich fehlte oft die Tiefe. Bei so einer Investition wollte ich kein Risiko eingehen.

Über Gespräche mit anderen PV-Besitzern bin ich auf die Stadtwerke gestoßen. Nachdem ich online mein Interesse bekundet hatte, meldete sich Frau John schnell bei mir – und der Kontakt war sofort auf einer ganz anderen Ebene: sachlich, ruhig, kompetent. Man merkte einfach: Die wissen, wovon sie sprechen.

Das Angebot war nicht das günstigste, aber fair und transparent. Ein Energieberater bestätigte mir später: Hier wird nichts schöngerechnet. Außerdem musste ich erst zahlen, als die Anlage lief – keine Vorkasse. Und mir wurde nichts aufgeschwatzt. Das hat überzeugt.

Was hat Ihnen an der Projektumsetzung besonders gefallen?
Mich hat vor allem die Zuverlässigkeit und die ruhige Art beeindruckt, mit der alles angegangen wurde. Vom ersten Interesse bis zur fertigen Anlage vergingen gerade einmal zwei Monate. So haben wir es noch rechtzeitig vor dem Absenken der Einspeisevergütung 2025 geschafft, unseren ersten Sonnenstrom einzuspeisen – das war auch finanziell ein Vorteil. Auch das Handwerksteam war top: hohes Tempo, saubere Arbeit und hohes Engagement bis alles fertig war.

Was sind Ihre bisherigen Erfahrungen mit Ihrer PV-Anlage aus der Praxis?
Wir haben die Anlage im Oktober in Betrieb genommen – also zum Beginn der dunklen Jahreszeit. Trotzdem waren die ersten Monate überraschend gut, mit überdurchschnittlicher Einspeisung. Für den Sommer haben wir noch deutlich höhere Erwartungen.
Im Austausch mit anderen Anlagenbesitzern stelle ich immer wieder erfreut fest: Unsere Anlage schneidet richtig gut ab.


Die PV-Anlage von Familie Schmitt ist 9,90 kWp groß.

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