Klimaschonend wohnen

Etwa 35 Prozent unserer Energie wird in Gebäuden verbraucht: zum Heizen, zur Warmwasserbereitung und als Haushaltsstrom. Als Thüringens größter Vermieter arbeitet jenawohnen gemeinsam mit weiteren Stadtwerke-Unternehmen daran, diesen Verbrauch zu senken und auch das Wohnen klimaschonender zu gestalten. 

 
Symbolbild Jena von oben

Initiative "Wohnen 2050"

Seit 2020 engagiert sich jenawohnen in der bundesweiten Initiative "Wohnen 2050". Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von inzwischen fast 200 Wohnungsunternehmen. Das Format dient dem Erfahrungsaustausch rund um das große Ziel der Klimaneutralität in der Wohnungswirtschaft. 

Mehr zur Initiative "Wohnen 2050"

Seit 2019: Bienenweiden statt toter Rasen in Lobeda und Jena-Nord

Seit dem Sommer 2019 lässt jenawohnen in der Fregestraße 2 bis 4 in Lobeda-West und im Händelweg 4 in Jena-Nord der Natur in der Stadt mehr Raum: Auf insgesamt 2.400 Quadratmetern läuft das Pilotprojekt der “Bienenweiden”. Hier wurden bislang „normale“ Rasenflächen zu bunten Blumen- und Kräuterwiesen umgestaltet.  

Dabei sehen die Wiesen nicht nur hübsch aus: Sie erfüllen auch eine wichtige Funktion. Die fast ganzjährig wechselnd blühenden Wildblumen- und Kräuterwiesen locken mit ihrem Duft Insekten an und bieten den pollensammelnden Tieren fast ganzjährig Nahrung. Auch Singvögel finden auf den Weiden reichlich Futter, da sie sich im Frühjahr von Insektenlarven und im Spätsommer bis Herbst von den ausfallenden Pflanzensamen ernähren. 

Um diese wichtige Aufgabe auch erfüllen zu können, werden die Flächen statt bisher bis zu achtmal, künftig höchstens zweimal im Jahr gemäht: Im Spätsommer nach Blüte und Samenbildung und bei Bedarf nochmal vor dem Winter. Insgesamt 2.400 Quadratmeter Grünfläche wurden an den beiden Standorten bisher zur Insektenweide umgewidmet.

Seit 1993: 65% Prozent weniger CO2-Emissionen

jenawohnen tut bereits viel zur Reduzierung der CO2-Emissionen in seinem Wohnungsbestand.

So wurden seit 1990 schrittweise in allen Gebäuden Isolierglasfenster eingebaut, Dächer und Kellerdecken gedämmt. Wo es noch keine Außenwanddämmung gibt, wird diese schrittweise ergänzt. Dabei kommen moderne, umweltfreundliche Dämmmaterialien zum Einsatz. 

Das zeitigt erste messbare Erfolge: 90 Prozent der jenawohnen-Wohnungen werden mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgt. Beim Haushaltsstrom bezieht die große Mehrheit der Mieter emissionsfreien Ökostrom bei den Stadtwerken Jena.

Durch diese Maßnahmen und die Modernisierung der Fernwärmeerzeugung sanken die CO2-Emissionen in den Gebäuden von jenawohnen seit 1993 bereits um ca. 65 Prozent.

Seit 2012: Thüringens erstes Mehrfamilien-Passivhaus in Jena-Ost

Zwölf Wohnungen, keine Heizung: Schon 2012 weihte jenawohnen in der Kunitzer Straße Thüringens erstes Mehrfamilien-Passivhaus ein.

Und Heizkörper gibt es in dem Mietshaus in Wenigenjena tatsächlich nicht. Stattdessen wird die Wärme genutzt, die im Haus selbst entsteht – etwa durch Personen und technische Geräte. Dank lückenloser Dämmung und Dreifach-Isolierverglasung bleibt die Wärme im Haus und wird über eine Lüftungsanlage den Räumen wieder zugeführt. Denn Heizkörper gibt es nicht. Stattdessen wird die Wärme genutzt, die im Haus selbst entsteht – etwa durch Personen und technische Geräte. Dank lückenloser Dämmung und Dreifach-Isolierverglasung bleibt die Wärme im Haus und wird über eine Lüftungsanlage den Räumen wieder zugeführt. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel.