Caroline-Marie startet als Fachkraft im Fahrbetrieb durch
12.01.2026, 11:38:13 | Stadtwerke Jena Gruppe | Aktuelles | Karriere
Herzlichen Glückwunsch!
Manchmal führen die besten Entscheidungen über Umwege. Für Caroline-Marie war der Beruf Fachkraft im Fahrbetrieb zunächst nur ein Plan B, wurde aber schnell zu ihrer ersten Wahl. Ein Start in einen Beruf mit Verantwortung, Abwechslung und Perspektive.
Während ihres Abiturs war Caroline-Marie viel mit dem Bus unterwegs. Dabei bekam sie auch Einblicke in den Arbeitsalltag: unterwegs zwischen Stadt und Land, jeden Tag neue Eindrücke, Kontakt mit Menschen und gleichzeitig ein sicherer, geschützter Arbeitsplatz.
„Man ist draußen und doch irgendwie drinnen, das fand ich toll.“, erinnert sie sich.
Kurz vor Bewerbungsschluss entschied sie sich, ihre Bewerbungsunterlagen einzureichen. Eine Entscheidung, die ihr Leben verändern sollte. Dank guter schulischer Leistungen und schneller Fortschritte in der Praxis konnte Caroline-Marie ihre Ausbildung auf zweieinhalb Jahre verkürzen. Heute hält sie stolz ihr Abschlusszeugnis in den Händen und startet nun offiziell als Fachkraft im Fahrbetrieb bei der JES.
Wir haben mit Caroline-Marie gesprochen und ihr ein paar Fragen gestellt.
Was war der verrückteste Moment während deiner Ausbildung?
„Definitiv meine Fahrschulzeit. Ich war gleich zweimal in Auffahrunfälle verwickelt, allerdings als Opfer, nicht als Verursacherin. Einmal sogar während meiner Busprüfung. Im ersten Moment war das natürlich ein Schock, aber am Ende haben wir sogar darüber lachen können. Heute denke ich: Wenn man solche Situationen schon in der Ausbildung erlebt, bringt einen später nicht mehr so schnell etwas aus der Ruhe.“
Was ist dein Lieblingsmoment in der Ausbildung, den du nie vergessen wirst?
„Ganz klar: die vielen tollen Momente mit meinen Kolleginnen und Kollegen. Im Pausenraum, unterwegs, im ganzen Betrieb. Ich habe unglaublich viel Unterstützung und Wertschätzung erfahren. Es gab so viele Tage, an denen mir jemand einfach ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Und auch die Fahrgäste tragen dazu bei: Ich habe viel Wertschätzung erlebt, freundliche Menschen, schöne Gespräche.“
Was hat dich am Arbeitsalltag überrascht, das man von außen gar nicht sieht?
„Wie viele Eindrücke in nur einer Schicht auf einen einprasseln, positiv wie negativ. Wetter, Verkehr, Störungen, schöne Ausblicke, Begegnungen mit Menschen… kein Tag ist wie der andere. Langweilig wird es wirklich nie.“
Welche Tipps würdest du jemandem geben, der überlegt, diese Ausbildung zu starten?
„Einfach machen! Es lohnt sich und ich bin mir sicher: Man wird es nicht bereuen.
Und an alle Frauen: Traut euch! Wir können diesen Job mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser. Die Wertschätzung ist groß, und man wächst unglaublich an sich selbst.“
Was ist das Wichtigste, das du neben Fahren und Technik gelernt hast?
„Ruhig bleiben. In stressigen Situationen konzentriert und klar zu bleiben. Das ist für den Beruf superwichtig. Und ich merke, dass mir das inzwischen auch privat unglaublich hilft.“
Wenn du eine Linie nach dir benennen könntest, welche wäre es und warum?
"Ganz klar: die Linie 16. Die Überlandstrecke gefällt mir total gut – man kommt raus aus der Stadt, hat mehr Natur und ein bisschen Ruhe. Das mag ich sehr.“
Und jetzt? Caroline-Marie befindet sich gerade in der Einarbeitung und wird in den nächsten Tagen als Busfahrerin die Fahrzeuge bei der JES Verkehrsgesellschaft durch Jena und die Region bewegen.
Wir wünschen ihr alles Gute, viel Erfolg, immer unfallfreie Fahrten und vor allem immer die nötige Portion Spaß und Freude an ihrem Job.
Denn für sie ist der Beruf mehr als ein Job: „Ich habe das Gefühl, ich bewege jeden Tag die Region – und wachse gleichzeitig an mir selbst.“
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