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08.09.2021

Unterstützung für Gemeinschaftsgarten Wenigenjena und Kinderrechte-Festival gesucht

Lokale Vorhaben über Schwarmfinanzierung auf der Jena Crowd umsetzen

Kinderrechte (© Lebenswelten Winzerla e.V.)

Ein tagesfüllendes Programm rund um Kinderrechte erwartet Familien am 20. September im Jenaer Stadion. Für einzelne Programmpunkte ist noch finanzielle Unterstützung willkommen. Kinderrechte (© Lebenswelten Winzerla e.V.)

Kinderrechte feiern im Stadion und Gemeinsam gärtnern in Wenigenjena: Zwei lokale Vorhaben aus und für Jena können noch bis Anfang Oktober über das Prinzip der Schwarmfinanzierung unterstützt werden. Neben dem Gefühl, etwas Gutes zu tun, können sich Unterstützer auf der kommunalen Spendenplattform Jena Crowd über verschiedene Prämien freuen. Auf jede Spende von mindestens 10 Euro legen die Stadtwerke Jena außerdem nochmal 10 Euro drauf.

Noch bis 6. Oktober sucht der Verein Lebenswelten Winzerla 5.500 Euro für einzelne Programmpunkte des „Kinderrechte-Festivals“, welches bereits zum Weltkindertag am 20. September im Jenaer Stadion starten soll. Kinder samt Familien sind dabei zu einem Programm voller Musik und Kreativität eingeladen. Neben künstlerischen Darbietungen zum Thema Kinderrechte treten Kinderchöre mit selbst geschriebenen Liedern auf. Außerdem ist ein Graffiti-Workshop geplant, bei dem Kinder und Jugendliche ihre Gedanken in Bilder umsetzen können. Mit dem Geld aus der Spendenaktion sollen unter anderem die Kosten für die Holzwände, Spraydosen und Schutzanzüge sowie für Chor und Technik gestemmt werden.

Der neue Gemeinschaftsgarten in Wenigenjena kann noch bis 3. Oktober unterstützt werden. Seit diesem Jahr wird auf einer Fläche „Unterm Talstein“ gemeinsam gegärtnert und gestaltet. Nachdem die erste Pionierarbeit auf dem mit Gras und Brennnesseln überwucherten Gelände geleistet wurde, wachsen inzwischen erste Pflanzen auf der ehemaligen Brache. Was dringend fehlt: Bäume und Sträucher, die im nächsten Jahr sowohl Obst als auch Schatten spenden. Um Obstbäume sowie Sträucher als „essbaren Zaun“ entlang der Grundstücksgrenzen pflanzen zu können, wollen die Initiatoren mindestens 750 Euro über die Spenden auf der Jena Crowd einwerben.

Die JenaCrowd funktioniert nach dem „Alles-oder-Nichts-Prinzip“: Erreicht ein Projekt sein selbstgestecktes Ziel oder schießt darüber hinaus, können die Projektstarter an die Umsetzung gehen. Wird die anvisierte Summe für ein Projekt nicht erreicht, erhalten alle Spender automatisch ihr Geld zurück. Für die Projekte auf der Jena Crowd stellen die Stadtwerke Jena monatlich 1.000 Euro zur Verfügung. Alle Informationen auf einen Blick gibt es auf der Jena-Crowd.