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Klimaschutzstiftung Jena-Thüringen fördert Digitalkonferenz zu „Neuem europäischen Bauhaus“

Fördermittel als Investition in Nachhaltigkeit


Dokument wird in Klassikstiftung übergeben

Übergabe am Ort des historischen Bauhauses: Matthias Stüwe, Vorstand der Klimaschutzstiftung, übergibt die Fördermittel für die Digitalkonferenz zum „Neuen europäischen Bauhaus“ an Dr. Ulrike Lorenz, Präsidentin der Klassik Stiftung Weimar. (Foto: © Norman Hera, für Tomás Saraceno, „Sundial for Spatial Echoes“ © courtesy the artist”)

Mit Fördermitteln in Höhe von 4.000 Euro unterstützt die Klimaschutzstiftung Jena-Thüringen ein Projekt für mehr Nachhaltigkeit am Ort des historischen Bauhauses. Die Klassik Stiftung Weimar investiert das Geld in die Umsetzung der Digitalkonferenz Ideenlabor Weimar. Als Beitrag zur Designphase des #NewEuropeanBauhaus, mit dem die EU-Kommission eine ökologische Bewegung in ganz Europa anstößt, stellt die Multi-Format-Konferenz die Kernfrage des frühen Bauhauses in den Mittelpunkt: „Wie wollen wir leben?“ Nach einem ganztägigen Live-Streaming-Event zum Europa-Tag am vergangenen Sonntag, 9. Mai 2021, geht das Ideenlabor mit zwei digitalen Werkstatt-Tagen an diesem Donnerstag und Freitag, 13. bis 14. Mai, in die Arbeitsphase.

 

Gemeinsam mit verschiedenen Partnern lädt die Klassik Stiftung Weimar alle Interessierten zur Diskussion mit Impulsgeberinnen und Impulsgebern aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ein. In digitalen Werkstatt-Formaten gehen sie Fragen zu den Herausforderungen eines ökologischen Umbaus von Leben und Wirtschaft auf den Grund. Alle Beiträge des Europa-Tags mit Impulsen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, dem Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber oder dem Soziologen Armin Nassehi bleiben auf der Website www.ideenlabor-weimar.de abrufbar.

 

Neben Themen wie ökologischem Wertewandel, Ästhetik und Digitalisierung stehen mit Klimawandel, Energieeffizienz und zukunftsfähiger Mobilität zentrale Wirkungsbereiche der Klimaschutzstiftung im Fokus der Konferenz. Matthias Stüwe, Vorstand der Klimaschutzstiftung: „Durch die verschiedenen Facetten der Funktionalität war der Nachhaltigkeits-Gedanke schon immer im Bauhaus verankert. Dass das Thema Ökologie nun eine neue Dynamik erlebt und an Bedeutung gewinnt, begrüßen wir sehr und unterstützen dies gern.“ Die Fördermittel stammen aus dem Topf des Thüringer Klimaschutzpreises, mit dem die Klimastiftung jährlich innovative Projekte mit einem Gesamtvolumen von 20.000 Euro unterstützt.

 

Hintergrund „#NewEuropeanBauhaus“

 

Nachhaltig, inklusiv und schön soll es sein, das Neue Europäische Bauhaus. Von Ursula von der Leyen als Präsidentin der Europäischen Kommission initiiert, werden Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft bis zum Sommer 2021 dazu aufgerufen, das Bauhaus neu zu denken und auf die Herausforderungen der Zukunft anzupassen. Das neue Europäische Bauhaus gliedert sich in drei Phasen: Gemeinsame Gestaltung, Realisierung und Verbreitung. Nach der aktuell ersten Phase beginnt ab September 2021 die Realisierung mit der Einrichtung und Durchführung von Bauhaus-Pilotprojekten. Ab Januar 2023 sollen die entwickelten Ideen und Maßnahmen einer breiten Öffentlich in Europa vorgestellt und verbreitet werden.

Infos auch unter: https://europa.eu/new-european-bauhaus/index_de