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05.11.2004 Von: SW

Pressemitteilung der Stadtwerke Jena-Pößneck

Konzern Technische Werke Jena wird gute Ausbildung bescheinigt

Fast alle Lehrlinge der Technischen Werke Jena - genau 96 Prozent - würden sich wieder für eine Ausbildung in den Konzerngesellschaften und 93 Prozent für den gleichen Ausbildungsberuf entscheiden, auch wenn es nicht immer zu Lehrbeginn der Wunschberuf war. Das bescheinigten im Rahmen einer Studie der Fachhochschule Jena (FH) zur Ausbildungszufriedenheit 56 Lehrlinge aus allen Ausbildungsjahren und -richtungen ihren Lehrbetrieben - den Stadtwerken Jena-Pößneck, der Bädergesellschaft, den Technischen Werken und der Jenaer Nahverkehrsgesellschaft. Durchweg positiv beurteilten die befragten jungen Leute ihre Ausbilder, die Ausbildungsmethoden und -möglichkeiten, das Arbeitsklima sowie außerbetriebliche Aktivitäten wie den jährlichen Wandertag. Überaus zufrieden waren die Lehrlinge ebenso mit der Bereitstellung von Arbeitsmitteln wie Computern und entsprechenden Werkzeugen. Auch die in jedem Jahr zum Ausbildungsstart gebotene Einführungswoche für die Neuen zum Kennenlernen der einzelnen Unternehmen, zum gegenseitigen "Beschnuppern" und für erste Erfahrungsaustausche bewerteten 92 Prozent sehr positiv.

Die Studie hatten die Technischen Werke in Auftrag gegeben, um die Ausbildung in den eigenen Konzerngesellschaften zu überprüfen und mögliche Verbesserungspotenziale aufzudecken. Die FH-Studenten unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Watzka vom Fachbereich Betriebswirtschaft, Personalwirtschaft, stellten zur Befragung einen ausführlichen Erhebungsbogen zusammen. Dabei reichte die Fragen- und Bewertungspalette von der Ausbildungsorganisation, Arbeits- und Lernbedingungen bis hin zur Wissensvermittlung in der Berufsschule. Daneben konnten die anonym befragten Azubis eigene Ideen, Ergänzungen, Verbesserungsvorschläge einbringen. Hierbei gab es eine Menge Anregungen, die künftig in den Arbeits- und Ausbildungsalltag einfließen werden.

Nicht so gut weg kam bei der Beurteilung die Berufsschulausbildung. Hier sehen die Auszubildenden Verbesserungswürdiges bei Lehrmethoden, theoretischer Kenntnisvermittlung und der Berücksichtigung des unterschiedlichen Wissensstandes der Berufsschüler. Insgesamt wünschen sie sich eine bessere Abstimmung von Theorie und Praxis.

Ingrid Weidhaas, Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung der IHK Ostthüringen zu Gera, überreichte den Stadtwerken anlässlich der Ergebnispräsentation durch die Fachhochschule zum zweiten Mal die Auszeichnung als "anerkannter Ausbildungsbetrieb". Sie würdigte das Ausbildungsengagement und die -qualität als eine "gute Investition in die Jugend". Auch im kommenden Jahr wollen die Konzerngesellschaften der Technischen Werke wieder 23 jungen Leuten einen Ausbildungsplatz zur Verfügung stellen.