03641 688-366

Adern von Jena 2022: Platz nehmen auf der BogenBank

26. Teilprojekt der Initiative Adern von Jena lädt zur Rast ein


Einweihung der Bogenbank

Einweihung der Bogenbank mit Bürgermeister Christian Gerlitz, Stadtwerke-Geschäftsführerin Claudia Budich, Michael Strosche von der ÜAG sowie drei Auszubildenden, die das Projekt handwerklich umsetzen.

Ein Pausenplatz für alle: Das neue Projekt der Adern von Jena lädt seit Dienstag, 5. April, in Jena-Göschwitz zur Rast ein. Die BogenBank liegt dabei direkt am Radweg Jena21, der seit Ende 2020 an der Grenzstraße zwischen Winzerla und Burgau beginnt und nach Süden durch das gleichnamige Gewerbegebiet in Richtung Bahnhof Jena-Göschwitz führt. Ungefähr in der Mitte des circa 600 Meter langen Weges tritt rechts am Fuße eines kleinen Hanges die Trießnitz aus der Erde. Hier am Radweg – zwischen oberirdischer Fernwärmeleitung und einem kleinen Wäldchen – bauten sechs Auszubildende der ÜAG gGmbH nach dem Entwurf des Fachdienst Stadtentwicklung Jena eine lange, schlangenförmige Bank aus Holz. Sie soll nicht nur Fahrradfahrern und Spaziergängern einen Pausenplatz bieten, sondern auch den Schülern der benachbarten Berufsschule und den Mitarbeitern der Betriebe des angrenzenden Gewerbegebiets. Die BogenBank ist das inzwischen 26. Teilprojekt der Initiative Adern von Jena, die im Jahr 2004 von den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck, der Stadt Jena und JenaKultur ins Leben gerufen wurde.

Picknick-Gelegenheiten

Die BogenBank kann zum Sitzen und zum Liegen genutzt werden; drei ergänzende Elemente dienen als Picknick-Gelegenheiten. Ein auf dem Grundstück bereits vorhandenes Betonpodest wurde in eine kleine Aussichtsplattform umgebaut: So können die Rastenden über die Fernwärmetrasse schauen und den Fernblick über die Gleisanlagen bis zu den Johannisbergen jenseits der Saale genießen. Die Bank besteht aus mehr als 200 Lärchen-Brettern. Dieses Holz muss nicht behandelt werden und verfärbt sich mit der Zeit silbrig. Dadurch ist die Bank wartungsarm und integriert sich in die naturnahe Umgebung.


Der Projektort der BogenBank befindet sich rund 800 Meter vom Heizkraftwerk Jena-Winzerla entfernt und hat deshalb die Ordnungszahl 8, die sich aus der erfundenen Einheit Rohrmeter ergibt (1 Rohrmeter = 100 Meter). Zuvor war das Grundstück völlig überwuchert und mit defekten Zaunfragmenten besetzt. Für die BogenBank 8 wurde das Grundstück gerodet und Altes, Kaputtes und Überflüssiges entfernt. Finanziert wurde das Projekt von der Stadt Jena und den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck. Der Entwurf stammt vom Fachdienst Stadtentwicklung der Stadt Jena. Die Umsetzung erfolgte durch die ÜAG gGmbH mit sechs Auszubildenden, angeleitet durch die InJena gGmbH.