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07.05.2021

Martinsschmaus als Sommer-Picknick

Spenden fürs „Restaurant der Herzen“ auf der Jena Crowd gesucht

Foto: Martinsschmaus in der Jenaer Stadtkirche © Ralf Kleist

Foto: Martinsschmaus in der Jenaer Stadtkirche © Ralf Kleist

Das Martinsgans-Essen für bedürftige Menschen in der Stadtkirche ist seit 2017 Tradition in Jena. Im vergangenen Jahr fiel die Benefizaktion „im Restaurant der Herzen“ wegen Corona aus. Die Initiatoren Volker Lissner, Ralf Kleist und Berno Kremlitschka geben sich damit nicht zufrieden und suchen aktuell Unterstützung auf der Jena Crowd, damit der Martinsschmaus als Sommerpicknick stattfinden kann.

 

Kommen auf der kommunalen Crowdfundingplattform der Stadtwerke Jena bis zum 1. Juni mindestens 4.000 Euro zusammen, können in diesem Jahr gleich zwei Martinsschmaus-Veranstaltungen stattfinden: Einmal als Picknick-Variante im Sommer als Ersatz für die ausgefallene Veranstaltung im Jahr 2020; einmal als klassische Variante im November in der Stadtkirche. Projektstarter Ralf Kleist sagt: „In unserer Stadt leben circa 3.500 bedürftige Menschen. Zu beiden Veranstaltungen möchten wir jeweils 500 von ihnen zu einem festlichen Martinsgans-Essen einladen. Bei diesem Festmahl treffen sich Menschen, die haben, und Menschen, die brauchen. Die Begegnungen sind für alle ein Gewinn und pflegen ein würdiges Miteinander“.

 

Die Benefizaktion soll Menschen zu Gute kommen, die wenig finanzielle Möglichkeiten haben, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und sich keinen Restaurantbesuch leisten können. Ganz besonders liegen den Projektstartern die älteren Menschen in Jena am Herzen. Die angestrebte Finanzierungssumme deckt ein Drittel der Kosten für Miete von Tischen, Garderoben, Geschirr, Tischdekoration sowie für Essen und Getränke. Gehen mehr Spenden ein, wollen die Initiatoren zusätzliche Gäste einladen und ein musikalisches Rahmenprogramm anbieten.

 

Neben dem Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, können sich Unterstützer je nach Spendenhöhe über verschiedene Prämien freuen: Tassen und Kalender, die Stadtwerke-Hüpfeburg zu Ausleihe, persönliche Jazz-Konzerte, Rikscha-Fahrten und mehr. Seit Start des Projektes auf der Jena Crowd spendeten 15 Unterstützer knapp 800 Euro.

 

Die Jena Crowd funktioniert nach dem „Alles-oder-Nichts-Prinzip“: Erreicht ein Projekt sein selbstgestecktes Ziel oder schießt darüber hinaus, können die Projektstarter an die Umsetzung gehen. Spender erhalten auf Wunsch eine Spendenbescheinigung durch den Projektstarter. Wird die anvisierte Summe für ein Projekt nicht erreicht, erhalten alle Spender ihr Geld zurück und das Projekt kann nicht finanziert werden. Alle Informationen auf einen Blick: www.jena-crowd.de