What are the challenges that the energy transition faces particularly in Jena? 

Stadtwerke Jena expressly supports the ambitious climate protection goals of the federal, state and local governments. In our founding charter in 1991, we committed ourselves to the goal of consistent environmental and climate protection. We therefore support the city of Jena in its goal of becoming climate-neutral by 2035. Together, we are focussing all our efforts on ensuring that the generation and supply of electricity, gas and district heating is largely climate-neutral.

However, the transition that wer are striving for parallelly in the sectors energy, heating and transport affects almost all of Stadtwerke Jena's business areas. And it poses enormous challenges for our group of companies - particularly in terms of financing the necessary investments, but also regarding social compatibility and acceptance of the planned transformation.

In an interview with JenaTV, managing director André Sack (Stadtwerke) discusses the most important aspects.

Frau W., was war Ihre Motivation für eine Wärmepumpe?

Über eine Wärmepumpe hatten wir schon länger nachgedacht. Trotz der politischen Diskussionen rund um das damalige Heizungsgesetz war für uns klar: Wir wollen langfristig weg vom Gas. Unser Nachbar hatte bereits eine Wärmepumpe und war sehr zufrieden. Irgendwann haben wir gesagt: Jetzt machen wir das einfach – egal, wie die Diskussionen gerade laufen.

Warum haben Sie sich für die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck entschieden?

Zunächst hatten wir uns ein Angebot von einem Heizungsbauer eingeholt. Die vorgeschlagene Lösung hätte bedeutet, den Garten aufzugraben und im Haus Wände zu öffnen. Das wollten wir auf keinen Fall.
Dann haben wir eine Anzeige der Stadtwerke Energie für Wärmepumpen gesehen. Da war für mich schnell klar: Denen kann ich vertrauen – schließlich habe ich selbst einmal dort gearbeitet. 
Gemeinsam mit Stadtwerke-Berater Dennis Beyermann und dem Handwerkspartner entstand schließlich eine ganz andere Lösung: Die Wärmepumpe wurde auf dem Dach montiert. Der Vorteil: Unser Garten blieb komplett erhalten, größere Umbauten im Haus waren nicht nötig und draußen ging kein Platz verloren. Es musste lediglich ein Kabelschacht nach unten geführt werden, anschließend konnte die Wärmepumpe an die bestehende Heizung angeschlossen werden. Das hat uns wirklich überzeugt.

Was hat Ihnen an der Projektumsetzung besonders gefallen?

Alles lief so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Die Lieferung der Wärmepumpe hat zwar etwas gedauert, weil die Geräte damals schwer verfügbar waren. Als das Gerät schließlich geliefert wurde, war die Anlage innerhalb einer Woche installiert. Die Handwerker waren sehr hilfsbereit, haben ordentlich gearbeitet und alles sauber hinterlassen. Wir waren rundum zufrieden.

Was sind Ihre bisherigen Erfahrungen mit Ihrer Wärmepumpe aus der Praxis?

Die Anlage läuft seit April und hat damit noch keine komplette Heizperiode hinter sich. Für Warmwasser sorgt sie seit der Inbetriebnahme zuverlässig. Bis jetzt funktioniert alles genau, wie es soll. Vor allem aber haben wir jetzt ein gutes Gefühl. Wir sind unabhängig vom Gas und sehen der Zukunft deutlich entspannter entgegen.
 


 

Symbolbild Wärmepumpe vor einem Haus

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