125 Jahre Strom in Jena 

Momente, die uns elektrisiert haben. 

 

Vom Glimmen der ersten Glühlampe 1901 bis zum virtuellen Kraftwerk der Zukunft prägt die Energie des elektrischen Stroms das Leben in Jena und der Region. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Momente, die diese Entwicklung entschieden geprägt haben – und künftig weiter tragen werden. 

Erinnern Sie sich noch, wie sich Ihr erster Sommerabend in der Kulturarena 1992 angefühlt hat? Oder daran, wie Sie das erste Mal Ihr E-Auto mit Strom betankt haben? All diese Momente haben eines gemeinsam: Es gäbe sie nicht ohne Energie.  

Seit 1901 begleitet sie in Form von elektrischem Strom das Leben in Jena und der gesamten Region. Meist leise, zuverlässig und für die meisten ganz selbstverständlich. Mit unserer Kampagne zu 125 Jahren Strom in Jena machen wir diese Entwicklung nun auch sichtbar – und erzählen von Momenten, in denen elektrische Energie Dinge möglich gemacht hat, die vorher undenkbar waren. 

Momente, die uns elektrisiert haben – und das auch in Zukunft tun werden. 

1901. Der Moment, als Jena zu leuchten begann: Erstes elektrisches Licht markiert den Start der modernen Energieversorgung.
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Der Moment, als Jena zu leuchten begann.  

Am 19. März 1901 begann der Probebetrieb des ersten Elektrizitäts-Werkes in Jena. Nachdem anschließend das Kraftwerk selbst und die Energieleitungen landespolizeilich abgenommen wurden, brennt am 1. April 1901 erstmals elektrisches Licht in einigen Jenaer Häusern. Der Grundstein für die Zukunft als Lichtstadt ist gelegt. 

1912. Der Moment, als die Saale zum ersten Mal Strom lieferte: Mit dem Wasserkraftwerk Burgau wird die regionale Energiegewinnung gestärkt.
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Der Moment, als die Saale zum ersten Mal Strom lieferte. 

Mit der Inbetriebnahme des Wasserkraftwerks Jena-Burgau im Jahr 1912 wird die Saale zur Energiequelle für die Stadt. Gemeinsam mit der noch in Betrieb befindlichen alten Burgauer Anlage kann das Kraftwerk 1 Megawatt Strom liefern. Ein Schritt, der Jenas Energieversorgung unabhängiger macht und den Grundstein für eine nachhaltige Nutzung regionaler Ressourcen legt. 

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Der Moment, als die Sterne in Jena auch am Tag zu leuchten begannen.  

Mit dem Zeiss-Planetarium eröffnet 1926 eine weltweit einzigartige Kuppel, unter der sich der Sternenhimmel jederzeit simulieren lässt. Möglich wird das durch modernste Projektionstechnik – und ein leistungsfähiges Drehstromnetz, das Jena in den Jahren zuvor aufgebaut hat. Energie macht hier nicht nur hell, sondern macht Wissen sichtbar. 

1992. Der Moment, als der Sommer die Massen elektrisierte: Die Kulturarena entsteht und wird bis heute von den Stadtwerken begleitet.
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Der Moment, als der Sommer die Massen elektrisierte.

Im Sommer 1992 begann etwas, das von nun an jeden Sommer die Menschen in Jena in ihren Bann ziehen würde: die Kulturarena. Versorgt mit der Energie der Stadtwerke, schafft die Arena seitdem Jahr für Jahr unvergessliche Kulturmomente mitten in der Stadt – und wird dabei seit über 30 Jahren von der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck treu als Sponsoring-Partner begleitet. 

1997. Der Moment, als Jenas Dächer zu Kraftwerken wurden: Erste Photovoltaikanlage setzt ein Zeichen für Solarenergie in Jena.
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Der Moment, als Jenas Dächer zu Kraftwerken wurden. 

Seit Juni 1997 erzeugt auf dem Dach des Kundenzentrums in der Grietgasse 4 eine der ersten öffentlichen Photovoltaikanlagen Jenas Solarstrom. Die Anlage mit 3,6 kW Leistung läuft bis heute zuverlässig – und steht für den Beginn der Nutzung von Solarenergie in der Stadt.

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Der Moment, als Strom tanken für alle möglich wurde.  

Am 7. September 2011 wird die erste öffentliche E-Ladesäule der Stadtwerke Energie vor dem Stadtwerke-Gebäude in der Rudolstädter Straße in Betrieb genommen. Noch heute kann jeder E-Autofahrer an der dienstältesten Ladesäule der Stadt Ökostrom tanken, während mittlerweile mehr als 100 öffentliche Ladepunkte verfügbar sind. 

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Der Moment, als unser Strom komplett aus der Natur kam. 

Ein großer Schritt heraus aus der fossilen Abhängigkeit: Ab dem 1. Juli 2013 schalten die Stadtwerke Energie komplett auf Ökostrom um und liefern ihren über 60.000 Privat- und Geschäftskunden in Jena, Pößneck und der Region ausschließlich sauberen jenaturStrom aus 100 Prozent Wasserkraft.  

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Der Moment, wenn die ganze Stadt zum Kraftwerk wird. 

Mit dem Projekt „JenErgieReal“ entsteht in Jena ein virtuelles Kraftwerk: Erzeuger, Speicher und Verbraucher werden digital vernetzt und in Echtzeit gesteuert. Damit Energie genau dann genutzt werden kann, wenn sie verfügbar und bezahlbar ist. So wird aus vielen kleinen Anlagen ein großes Ganzes – und die Stadt selbst wird zum aktiven Teil der Energiewende. 

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Der Moment, wenn aus Abwasser Wärme wird. 

Was bisher ungenutzt abfließt, soll künftig mit dem Projekt ANIKA zur Energiequelle werden. Aus dem ganzjährig warmen Abwasser der Kläranlage Jena-Nord soll mithilfe einer Großwärmepumpe klimaneutrale Wärme entstehen. Ergänzt durch Power-to-Heat und Wärmespeicher entsteht hier ein neues Versorgungssystem, das ab 2030 erste Betriebe entlang der Wiesenstraße zuverlässig und unabhängig von fossilen Energien versorgen wird. 

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